Auf Wachstumskurs: KFL-Nischenprodukt aus Löwenberg
Berlin/Brandenburg [ENA] Rund 70 Prozent des gesamten Produktionsvolumens werden inzwischen von Sonderanfertigungen des Geschäftsbereiches Stahl- und Maschinenbau der Kraftfahrzeug-Fertigung-Landtechnik GmbH in Löwenberg bestimmt. Das Unternehmen liegt im Landkreis Oberhavel direkt nördlich über Berlin.
Zu den Kunden gehören so namhafte Auftraggeber wie der MAN Turbinenbau Berlin, die Hennigsdorfer Stahl Engineering GmbH als Systemanbieter für den Schienenfahrzeughersteller Bombadier Transportation und renommierte Aufzugsbetriebe in der gesamten Bundesrepublik. Während die stets maßgeschneiderte Anfertigung von Hilfsmitteln, sogenannte Dummys, für die Montage oder Demontage unterschiedlichster Maschinenteile von Spezialturbinen immer wieder kreative Ideen erfordert, geht es bei der Zulieferung von Bauteilen für den Schienenfahrzeugbau oder bei der Herstellung von Aufzugsschächten schon sehr viel genormter zu.
„Insgesamt sind diese Tüftelarbeiten eine spannende, abwechslungsreiche Sache, erfordern unser ganzes Wissen und Können von der Entstehung über die Entwicklung bis hin zur Produktion und machen vor allem riesigen Spaß“, so Norbert Kraft, Chefkonstrukteur und Technischer Leiter dieses Geschäftsbereiches. Er arbeitet eng mit einem vierköpfigen Team von Spezialisten zusammen, die allesamt vor allem eines reizt: Das Besondere, stets Neue und Individuelle der Aufgabe. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Auftraggeber namhafte Unternehmen, kleine Betriebe oder gar Privatpersonen sind.
So fertigten sie in diesem Jahr für den Hennigsdorfer Teichliebhaber Uwe Sandler eine verzinkte Metallkonstruktion zur Abdeckung der gesamten Filter- und Pumpentechnik an. Sie wälzt insgesamt 65 000 Liter Wasser um und verschwindet in der Erde auf einer Ebene mit dem Wasserstand des Teiches. „Die Anforderungen waren für uns eine echte Herausforderung“, so Leitmonteur Mark Lehmann. Er und sein Kollege Frank Ludwig haben kürzlich die Abdeckung vor Ort passgenau montiert.
Das Besondere: Gegenüber handelsüblichen Klappdächern bietet diese Konstruktion ein Schiebedach mit rund neun Quadratmetern Gesamtfläche, bestehend aus einem Untergestell und zwei Wannen, das manuell auf zwei Schienen mit 16 Rollen sehr leicht geöffnet und geschlossen werden kann. Sie muss für die isolationswirkende Dachbegrünung aus Granulat und Sedumsprossen eine hohe Tragfähigkeit bieten, dicht abschließen und leicht handhabbar sowie witterungsbeständig sein.
„Ich habe genau das bekommen, was ich mir vorgestellt habe – ein Unikat, mit dem ich mehr als zufrieden bin und das Schule machen könnte“, so der Auftraggeber. Beeindruckt zeigten sich auch die rund 30 Teilnehmer der Teichbesichtigung der Koifreunde Berlin-Brandenburg, die sich kürzlich im Garten des Hennigsdorfers zusammenfanden. Darunter waren viele Teichbesitzer aus Berlin und dem Landkreis Oberhavel.




















































